Texte von und über Lars Lehmann
»Mantra« – Bemerkungen zur Malerei von Lars Lehmann
Von Dr. Volker Probst, 2020
In der politischen Öffentlichkeit wird manchmal von »Mantras« gesprochen oder aber auch von »gebetsmühlenartig« vorgetragenen Standpunkten. Beides ist in diesem Kontext negativ konnotiert und meint die bloße Wiederholung von bekannten Sachverhalten. DieWiederholung soll dem Gesagten Nachdruck verleihen.
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Laudatio
Dr. Chris Gerbing, Karlsruhe, 2018
„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.“ Diese Aussage des Künstlers Paul Klee ist eines der in Eröffnungsreden am meisten verwendeten Zitate. Und warum?
Tetrapacks in dramatischem Licht
Isabel Steppeler, 2018
Wo Tetrapack und Dose eine höhere Bedeutung gewinnen und die Lidl-Tüte ebenso wie der altbekannte Spiegel als Symbole der Eitelkeit an die Vergänglichkeit weltlicher Freuden gemahnen, dort sind Reinhard Dassler und Lars Lehmann zu Hause.
Helden des Prekariats
Zur Eröffnung der Ausstellung von Lars Lehmann in der Galerie artFuhrmann am 10. September 2010
Um die Welt nach seiner Art zu malen, braucht Lars Lehmann keinen Fuß vor die Tür zu setzen. All die Dinge, die er zur Imagination braucht, finden sich in seinem Kopf und innerhalb der vier Wände seines Güstrower Ateliers.
Eröffnung der Ausstellung „Babylon“
Rede von Prof. Gunter Rambow zur Eröffnung am 30. August 2009
Lars Lehmann malt Stillleben - dieser Begriff kommt aus dem Niederländischen und heißt dort “Still leven” - er tauchte erstmals um 1650 in einem Inventarkonvolut auf.
Vorher und danach
Lars Lehmann in „Galerie – Forum der Freunde und Mitglieder des Künstlersonderbundes“,
Heft 13/14, März 2009
Letztlich ist alles eine Frage des Glaubens. Die Frage lautet: Gibt es einen Sinn?
Die amerikanische Verfassung verankert die Beantwortung dieser Frage im Persönlichen. Sie nennen es “the pursuit of happiness”; das Streben nach Glück.
Elysium
Erschienen im Katalog zur Ausstellung des Künstlerbundes MV im Vorpommerschen Landesmuseum Greifswald
Lars Lehmanns „Elysium“ ist die thematische Zusammenfassung dessen, was den Künstler in den vergangenen zehn Jahren umgetrieben hat – das Ausschauhalten nach dem höchstmöglichen Konzentrationsgrad als Einheit aus Stillefaktor, räumlicher Präsenz der Objekte und verwirrender Licht- und Schattenführung.
Westhafen
Lars Lehmann, 2007
Ende 1998 wohnte ich 10 Jahre in Berlin. Am Anfang meiner künstlerischen Tätigkeit beschäftigten mich vor allem zwei Themen: Stillleben und Landschaften.
Die große Fahrt
Lars Lehmann Erschienen in „Galerie – Blätter für Mitglieder und Freunde des Künstlersonderbundes“
Heft 9 / Dez.2006
Am Ende des Jahres 2002 besuchten meine Frau und ich den Galeristen Jürgen Meyer in Lüneburg. Wir holten einige Bilder ab, redeten und aßen zusammen Mittag. Zum Abschied gab er mir einen selbstverfassten Text, in dem er gegen den Irakkrieg protestierte.
Über Symbole – Der Traum von Arkadien
Erschienen im Katalog zur Jahresausstellung Künstlersonderbund „Kythera“, 2005
Das Stillleben ist ein Ort, an den die Seele des Betrachters sich, nicht ohne die nötige Vorsicht, zurückziehen kann.
In seiner Novelle „Die Traumsuche nach dem unbekannten Kadath“ beschreibt der amerikanische Dichter H. P. Lovecraft(1890-1937) die Suche des Helden nach dem mythischen Wohnsitz der Götter.